Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die UNESCO unterstützt weiterhin Initiativen zum Schutz der Informationsintegrität, der Meinungsfreiheit, der Medienvielfalt, der Bürgermedien und der Sicherheit von Journalisten in Bangladesch während einer wichtigen Übergangsphase. Die von der Medienentwicklungspartnerschaft durchgeführte Medienbedarfsanalyse hat die Mobilisierung weiterer Ressourcen angestoßen und die Konzeption und den Ausbau des Wahlhilfeprojekts BALLOT im Vorfeld der Wahlen im Februar 2026 beeinflusst. In diesem von der UNESCO, dem UNDP und UN Women gemeinsam umgesetzten Projekt übernimmt die UNESCO die Federführung im Bereich Medien und Wahlen.

Nachdem 2024 das Handbuch zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien ins Bengalische übersetzt und Informationsveranstaltungen für Medienschaffende in ganz Dhaka durchgeführt worden waren, stellte Reaz Ahmad, Redakteur der Dhaka Tribune, fest, dass die laufenden Bemühungen der UNESCO das Medienökosystem positiv beeinflusst hätten, indem sie die Meinungsfreiheit förderten, die Sicherheit von Journalisten verbesserten und den Stimmen von Menschen mit Behinderungen mehr Gehör verschafften. Er hob außerdem hervor, dass diese Veranstaltungen die Dhaka Tribune dazu bewogen hätten, als erstes Medienunternehmen in Bangladesch Menschen mit Behinderungen einzustellen.

Im Rahmen des BALLOT-Projekts organisierte die UNESCO im Vorfeld der Wahlen 2026 Schulungen für Journalisten zu Wahlberichterstattung, Faktenprüfung, Wahrung der Informationsintegrität und Gewährleistung der Sicherheit online und offline. Die UNESCO brachte außerdem Vertreter der Zivilgesellschaft und digitaler Plattformen zusammen, um gemeinsam Strategien zur Förderung der Integrität von Wahlinformationen und zur Bewältigung digitaler Risiken im Zusammenhang mit Wahlen zu entwickeln.