Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Gedenkfeierlichkeiten begannen mit der 13. Herbst-Radioschule 2026, die von der Stadtverwaltung Santiago organisiert wurde. An dieser Veranstaltung nahmen Radiosender aus verschiedenen Stadtteilen teil, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die Kommunikation in der Gemeinde zu stärken und Radio sowie digitale Werkzeuge für die soziale Entwicklung zu fördern.
Sergio Pinto vom UNESCO-Regionalbüro sprach über die Herausforderungen, denen sich Bürgermedien bei der Förderung von Pluralismus, Bürgerbeteiligung und sozialem Zusammenhalt gegenübersehen.
Am 12. Mai fand das Seminar „Journalismus in Gefahr: Dialoge über die Herausforderungen der Pressefreiheit in Chile“ statt, das von Radio Universidad de Chile und der Koalition zur Stärkung der Meinungsfreiheit mit Unterstützung der Deutschen Botschaft gemeinsam organisiert wurde. Es befasste sich mit der Sicherheit von Journalisten, den Auswirkungen neuer Technologien und kollektiven Strategien zur Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit aus zivilgesellschaftlicher Perspektive.
Esther Kuisch Laroche, Direktorin des UNESCO-Regionalbüros, betonte die Wichtigkeit eines professionellen, ethischen und unabhängigen Journalismus bei der Faktenprüfung, der Förderung des Dialogs, der Repräsentation verschiedener Stimmen und der Unterstützung von Gesellschaften beim Umgang mit Spannungen ohne Gewalt oder Desinformation.
Im Rahmen der Veranstaltung fand auch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Von der Diagnose zum Handeln in der journalistischen Praxis“ statt. Vertreter von Wikimedia Chile, der Beobachtungsstelle für das Recht auf Kommunikation, des Nationalen Instituts für Menschenrechte und des chilenischen Journalistenverbands befassten sich mit der Sicherheit von Journalisten und den Auswirkungen der Technologie. Eine weitere Podiumsdiskussion mit dem Titel „Dialoge der Zivilgesellschaft: Kollektive Strategien“ erörterte Vorschläge zur Stärkung der Pressefreiheit und Meinungsäußerung durch die Zusammenarbeit von Journalistennetzwerken, Bürgermedien und zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Das Programm schloss am 15. Mai mit der Konferenz zum Welttag der Pressefreiheit, die vom UNESCO-Lehrstuhl an der Universität Diego Portales, der UNESCO und der chilenischen Vereinigung für Kommunikationsforschung organisiert wurde. Sie brachte Wissenschaftler, Forscher und Vertreter nationaler und internationaler Organisationen zusammen, um über die zentralen Herausforderungen für das Informationsökosystem in Chile und Lateinamerika zu diskutieren.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde die von CIP-UDP in Zusammenarbeit mit der Gabo-Stiftung erstellte Studie „Nachrichtenwüsten in Chile“ vorgestellt und mit Kommentaren des Verbandes der Rundfunkveranstalter Chiles (ARCH) versehen.