Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Volker Türk, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, hat im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine umfassende Neubewertung der US-Einwanderungs- und Sicherheitspolitik gefordert und betont, dass die derzeitigen Praktiken wie Racial Profiling, Überwachung und Durchsetzung Auswirkungen auf Mannschaften, Offizielle und Fans im Zusammenhang mit dem Turnier haben.
Er warnte davor, dass diese Probleme die Veranstaltung, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden soll, überschatten könnten, wenn sie weiterhin ungelöst blieben. Herr Türk erklärte, dass Sportgroßveranstaltungen die Welt in Frieden und Einigkeit vereinen und ein sicheres und würdevolles Umfeld für alle Beteiligten – Teams, Fans und die gesamte Gesellschaft – gewährleisten sollten.
Als Beispiele werden unter anderem die Verlegung des Trainingslagers der iranischen Nationalmannschaft von Arizona nach Mexiko aufgrund von Visumverweigerungen für einige iranische Funktionäre genannt. Zudem wurde einem von der FIFA akkreditierten somalischen Schiedsrichter Berichten zufolge die Einreise aufgrund von Sicherheitsbedenken verweigert, und es tauchten Überwachungsaufnahmen auf, die zeigen, wie ein senegalesischer Spieler auf dem Rollfeld eines US-Flughafens durchsucht wird. Fans aus Marokko und Schottland berichteten außerdem von kurzfristigen Ablehnungen oder Annullierungen ihrer Reisedokumente trotz vorheriger Absprachen.
Herr Türk wies darauf hin, dass diese Vorfälle die weit verbreitete Besorgnis über die Durchsetzung der US-Einwanderungsbestimmungen widerspiegeln, und forderte eine Politik, die die Menschenrechte während der Weltmeisterschaft achtet. Er bezeichnete das Turnier als Chance zur Förderung des Zusammenhalts und mahnte ein Ende der Entmenschlichung von Migranten, Flüchtlingen und Asylsuchenden. Gleichzeitig warnte er vor spaltenden Narrativen.