Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die Gesundheitsministerien der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Ugandas reagieren auf einen anhaltenden Ebola-Ausbruch in abgelegenen Regionen beider Länder.

Stand 24. Mai meldete die Demokratische Republik Kongo 904 Verdachtsfälle, 101 bestätigte Fälle, 119 Verdachtsfälle und 10 bestätigte Todesfälle. Uganda meldete 5 bestätigte Fälle und 1 bestätigten Todesfall. Ein neuer Fall wurde in der Provinz Süd-Kivu bestätigt und betrifft nun auch die Provinzen Ituri und Nord-Kivu. Am 23. Mai gab Uganda drei weitere Fälle bekannt, die mit zuvor gemeldeten Personen in Verbindung stehen, die aus der Demokratischen Republik Kongo eingereist waren. Die Lage ändert sich schnell, und die Fallzahlen können sich ändern.

Am 17. Mai wurde ein US-Bürger, der sich während einer medizinischen Behandlung in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus infiziert hatte, positiv auf das Virus getestet und zur Behandlung nach Deutschland verlegt, wo bereits Erfahrung im Umgang mit Ebola-Patienten besteht. Hochrisikokontakte aus diesem Fall wurden ebenfalls zur Überwachung nach Deutschland und in die Tschechische Republik verlegt.

Als Reaktion darauf ergriffen die CDC, das US-Heimatschutzministerium und andere Bundesbehörden am 18. Mai proaktive Maßnahmen, um die Einschleppung von Ebola in die Vereinigten Staaten zu verhindern. Passagiere, die aus der Demokratischen Republik Kongo, dem Südsudan und Uganda ankommen, werden zur Überwachung zum Washington-Dulles International Airport oder zum Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport umgeleitet.

Bislang wurden in den Vereinigten Staaten keine Ebola-Fälle im Zusammenhang mit diesem Ausbruch bestätigt. Laut CDC bleibt das allgemeine Risiko für Reisende und die US-Bevölkerung gering.