Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die US-Regierung überwacht und bekämpft aktiv einen Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff M/V Hondius. Die US-Gesundheitsbehörde CDC gibt an, dass das Risiko für die US-Bevölkerung weiterhin sehr gering ist. Das US-Außenministerium hat Gesundheitsrichtlinien für betroffene US-Passagiere erstellt und verteilt.
Experten für Infektionskrankheiten der CDC arbeiten international zusammen, um einheitliche Überwachungsrichtlinien zu erstellen, die den Gesundheitsbehörden der Bundesstaaten und Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Die US-Regierung konzentriert sich vorrangig auf die sichere Rückführung der US-Passagiere des Kreuzfahrtschiffes.
Die Pläne sehen die medizinische Evakuierung dieser Passagiere mit einem von der Regierung organisierten Flug zur Offutt Air Force Base in Omaha, Nebraska, vor. Von dort werden sie in das Nationale Quarantänezentrum der Universität von Nebraska in Omaha verlegt. Teams der CDC wurden auf die Kanarischen Inseln entsandt, wo die M/V Hondius voraussichtlich anlegen wird, um das Ansteckungsrisiko für jeden US-Passagier zu beurteilen und entsprechende Überwachungsmaßnahmen zu empfehlen.
Ein zusätzliches Team der CDC wird auf der Offutt Air Force Base stationiert, um bei der Bewertung der öffentlichen Gesundheit der zurückkehrenden Passagiere zu helfen und eine koordinierte Überwachung und Betreuung zu gewährleisten.