Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der UN-Sicherheitsrat trat zu seiner jährlichen offenen Debatte über den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten zusammen und hob dabei die steigenden zivilen Opferzahlen und die weit verbreitete Zerstörung durch Kriegshandlungen hervor.
Während des Treffens berichtete der oberste humanitäre Vertreter der Vereinten Nationen, dass im vergangenen Jahr alle 14 Minuten ein Zivilist getötet wurde, was die gravierenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten unterstreicht.
In der Debatte ging es auch um die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer und die umfangreichen Schäden an Häusern und kritischer Infrastruktur, die humanitäre Krisen in Konfliktgebieten verschärfen.
Der Sicherheitsrat hob ferner die Erfahrungen von besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen hervor, beispielsweise von Menschen in Lagern für Binnenvertriebene im Bundesstaat Jonglei im Südsudan, die die weitreichenden Auswirkungen des Konflikts verdeutlichen.