Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die 19. Weltkonferenz zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen (COSP19) fand vom 9. bis 11. Juni im UN-Hauptquartier unter dem Motto „Erfolge feiern und festigen sowie die nächste Phase der Umsetzung in einer sich wandelnden Welt gestalten“ statt. Die Konferenz umfasste Podiumsdiskussionen, Wahlen und Präsentationen zu Herausforderungen, Lösungsansätzen und Erfolgsgeschichten aus aller Welt. UN-Generalsekretär António Guterres betonte in seiner Eröffnungsrede, wie wichtig es sei, die Fähigkeiten und Bestrebungen aller Menschen anzuerkennen. Er bezeichnete die Diskussionen als einen entscheidenden Schritt hin zu mehr Respekt und Inklusion für Menschen mit Behinderungen.
Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), ein 2006 von der UN-Generalversammlung verabschiedetes und von 192 Staaten ratifiziertes, rechtsverbindliches Abkommen, bildet die Grundlage für die auf der Konferenz erörterten Maßnahmen. Über zwanzig Jahre später haben mehr als 90 Prozent der Länder Gesetze erlassen, die die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewährleisten. Dennoch zeigt der jüngste UN-Bericht zu Behinderung und Entwicklung, dass die Indikatoren für Menschen mit Behinderungen in nahezu allen Zielen für nachhaltige Entwicklung nicht den Erwartungen entsprechen.
Generalsekretär Guterres räumte ein, dass zwar Fortschritte erzielt wurden, diese aber inakzeptabel langsam seien. Er hob zudem globale Herausforderungen wie Klimawandel, Konflikte und wirtschaftlichen Druck hervor und merkte an, dass viele Menschen mit Behinderungen nach wie vor in Umgebungen leben, die nicht ihren Bedürfnissen gerecht werden. Er zeigte sich optimistisch, dass die Gesellschaft inklusiver gestaltet werden kann. Die Strategie der Vereinten Nationen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen zielt darauf ab, diesen Wandel durch die Erkenntnisse und Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen zu gestalten.
Parallel zu den offiziellen Sitzungen fand ein mehrtägiges Zivilgesellschaftsforum mit Teilnehmenden aus aller Welt statt. Im Mittelpunkt des Forums standen der Aufbau resilienter Gesellschaften und die Verbesserung der barrierefreien Bürgerbeteiligung, um die Führungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu erweitern.