Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin sprach auf dem 50. Ordentlichen UEFA-Kongress in Brüssel zu den Delegierten und betonte die verbindende Kraft des Fußballs in ganz Europa. Er beschrieb den Fußball als gemeinsame Sprache eines Kontinents, der oft von Spaltung geprägt ist, und hob Respekt als dessen „stille Superkraft“ hervor. Dieser Respekt umfasse Rivalität, die Einhaltung gemeinsamer Regeln und das Engagement für das Spiel selbst und ermögliche es dem Fußball, dort erfolgreich zu sein, wo die Politik scheitern mag, so Čeferin.

Čeferin räumte ein, dass der europäische Fußball in jüngster Zeit vor beispiellosen Herausforderungen stand, darunter eine globale Pandemie, Kriege, geopolitische Spannungen und wirtschaftlicher Druck. Trotz dieser Schwierigkeiten habe der europäische Fußball Einheit, verantwortungsvolle Führung und Stabilität bewahrt, getragen von einer starken Überzeugung in seine Zukunft.

Er bekräftigte die Bedeutung des Erhalts des offenen und integrativen Charakters des Fußballs als Teil des europäischen Sportmodells und betonte, dass dieser weder käuflich noch verkäuflich oder abgeschottet werden könne. Čeferin hob hervor, dass die Wurzeln des Fußballs in den Gemeinschaften und die gemeinsamen Erlebnisse fortbestehen müssten, denn das, was allen gehört, sei stärker als jede individuelle Kraft.

Bezüglich der Änderungen an den UEFA-Klubwettbewerbsformaten merkte Čeferin an, dass die UEFA umfassend konsultiert, den Interessengruppen zugehört, Anpassungen vorgenommen und gemeinsam gehandelt habe, was einen kooperativen Ansatz bei der Reform verdeutliche.