Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Papst Leo hat zu verstärkten Maßnahmen gegen den globalen Hunger aufgerufen und gewarnt, dass Konflikte weltweit die Ernährungsunsicherheit verschärfen. Er mahnte, Ernährungssicherheit müsse als globale Sicherheitsfrage behandelt werden. Er betonte, dass die Bekämpfung des Hungers Leid lindert und die Ursachen geopolitischer Instabilität angeht.

Die Äußerungen des Papstes erfolgen vor dem Hintergrund, dass im vergangenen Jahr schätzungsweise 266 Millionen Menschen in 47 Ländern unter akuter Ernährungsunsicherheit litten. Er äußerte zudem Besorgnis über Hindernisse beim Zugang zu humanitärer Hilfe und ein wachsendes Ungleichgewicht zwischen den in Konflikte investierten Ressourcen und denen für das Wohlergehen der Bevölkerung. Er erklärte, dass Konflikte oft Vorrang vor der Ernährung hätten, was auf politische und moralische Ungleichgewichte hindeute.

Während seines Besuchs legte Papst Leo einen Kranz am Denkmal des Welternährungsprogramms nieder, das an die 171 Mitarbeiter erinnert, die bei ihrem Einsatz für schutzbedürftige Gemeinschaften ihr Leben verloren haben. Er sprach außerdem virtuell mit Mitarbeitern, die in Hungergebieten tätig sind. Er dankte den Helfern, die Gemeinschaften unterstützen, die von Konflikten, Klimakrisen und Vertreibung betroffen sind.

Im Gazastreifen sind Zivilisten weiterhin Gewalt durch Luftangriffe, Artilleriebeschuss, Schiffsfeuer und Schießereien in Wohngebieten ausgesetzt, wobei es Berichte über zivile Opfer gibt. Der humanitäre Zugang ist nach wie vor stark eingeschränkt; der Grenzübergang Kerem Shalom ist der einzige Einreisepunkt für Hilfsgüter. Hilfsorganisationen fordern zusätzliche Grenzübergänge und die Aufhebung der Beschränkungen für lebensnotwendige Güter. Zu den jüngsten Hilfslieferungen gehörten Lebensmittel, Decken, Schul- und Freizeitmaterialien, Hygieneartikel und Treibstoff. Anhaltender Treibstoffmangel sowie der Mangel an Schmierölen und Ersatzteilen für Generatoren behindern jedoch die Hilfsmaßnahmen und zwingen zur Priorisierung lebensrettender Aktivitäten.

Unterdessen gibt die Gewalt im Westjordanland weiterhin Anlass zu großer Sorge. Berichten zufolge erschossen israelische Streitkräfte am Sonntag einen Jungen und einen Mann, die zu einer Gruppe gehörten.