Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Flandern ist die erste Region, die die UNESCO-Readiness-Assessment-Methodik (RAM) auf subnationaler Ebene anwendet. Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Empfehlung von 2021 zur Ethik der Künstlichen Intelligenz. Im Rahmen dieser Initiative wurde auch der aktualisierte RAM-2.0-Rahmen der UNESCO erprobt und damit ein Beitrag zu den globalen Entwicklungsbemühungen geleistet.

Die Bewertung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem KI-Kompetenzzentrum von Digitaal Vlaanderen und umfasste Experteninterviews und Stakeholder-Konsultationen im gesamten flämischen KI-Ökosystem. Sie wurde an einen Mehrebenen-Governance-Kontext angepasst und berücksichtigt regionale, föderale und europäische Perspektiven.

Flandern investierte 2024 153 Millionen Euro in die KI-Forschung. Die Nutzung von KI im privaten Sektor der Region schreitet rasant voran; der Anteil der Unternehmen, die mindestens eine KI-Technologie einsetzen, wird voraussichtlich von 23 % im Jahr 2021 auf 59 % im Jahr 2025 steigen.

Der Bericht enthält Empfehlungen zur Steuerung von KI-Systemen im Einklang mit der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz. Dazu gehören die Stärkung unabhängiger Kontrollmechanismen, der Ausbau der Kapazitäten zur ethischen Folgenabschätzung, die Förderung inklusiver KI-Kompetenz- und Weiterbildungsinitiativen sowie der Schutz des Wohlergehens junger Menschen in KI-gestützten Kontexten.

Die Bewertung hebt die Übereinstimmung zwischen der UNESCO-Empfehlung und dem EU-KI-Gesetz hervor und zeigt, wie die Verbesserung der ethischen KI-Bereitschaft die Einhaltung regulatorischer Vorgaben unterstützt und eine auf Rechten basierende, gemeinwohlorientierte KI-Entwicklung und -Implementierung gewährleistet.