Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Miliz der Rapid Support Forces und die sudanesische Militärregierung liefern sich seit April 2023 gewaltsame Auseinandersetzungen. Bei jüngsten Angriffen in zwei Städten in Nord-Darfur nahe der Grenze zwischen Sudan und Tschad wurden Berichten zufolge mindestens 12 Menschen, darunter Kinder, getötet und weitere verletzt, wie der stellvertretende UN-Sprecher mitteilte.

Zunehmende Drohnenangriffe gefährden die Zivilbevölkerung zusätzlich, da Vertreibung und der Zugang für humanitäre Hilfe eingeschränkt sind. Der persönliche Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für den Sudan, Pekka Haavisto, setzt seine diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation und einen künftigen politischen Dialog fort. Die Vereinten Nationen appellieren an alle Konfliktparteien, die Zivilbevölkerung zu schützen und humanitäre Hilfe für Bedürftige zu ermöglichen.

In Port-au-Prince, Haiti, hat sich die Bandengewalt seit dem 10. Mai verschärft, insbesondere im Viertel Cité Soleil. Schätzungen der UN-Migrationsorganisation IOM zufolge wurden dadurch rund 17.500 Menschen, also über 4.200 Haushalte, vertrieben. Viele der Vertriebenen leben in Notunterkünften oder bei gefährdeten Familien und benötigen dringend Nahrung, Wasser, medizinische Versorgung und Hygieneartikel. Aufgrund der schlechten Bedingungen in diesen Unterkünften besteht zudem große Sicherheitsgefahr.

Trotz Sicherheits- und Zugangsproblemen engagieren sich die humanitären Partner der Vereinten Nationen weiterhin in den von OCHA koordinierten Hilfsmaßnahmen.

Darüber hinaus äußerte UN Women Besorgnis über ein kürzlich erlassenes Taliban-Dekret (Nr. 18), das die Rechte afghanischer Frauen und Mädchen weiter einschränkt, fast fünf Jahre nachdem die Taliban wieder an die Macht gekommen sind.