Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Seit Kriegsausbruch im Oktober 2023 wurden die Bewohner des Gazastreifens immer wieder vertrieben und mussten unter schwierigen Bedingungen, geprägt von Überbevölkerung und Unsicherheit, zwischen Häusern, Schulen, Notunterkünften und Zelten hin- und herwechseln. Eine Bewohnerin, Mayyada, die ursprünglich aus dem Flüchtlingslager Jabalia stammt, äußerte trotz der unzähligen erzwungenen Umzüge ihrer Familie Hoffnung auf eine bessere Zukunft für ihre Kinder.

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) setzt in Abstimmung mit der Palästinensischen Autonomiebehörde und anderen Organisationen das Projekt „Gaza-Nachbarschaftsansatz“ um. Diese Initiative unterstützt vertriebene Familien bei der Rückkehr in Gebiete nahe ihrer ursprünglichen Heimat, indem sie neue Wohneinheiten bereitstellt, Trümmer beseitigt und die grundlegende Infrastruktur wiederherstellt. Weitere Elemente sind Notbeschäftigungsmöglichkeiten und die Wiederherstellung der Basisinfrastruktur im Rahmen der UNDP-Initiative „Hilfe, Beschäftigung und lebenswichtige Infrastruktur für gefährdete Bevölkerungsgruppen in Notfällen“ (REVIVE), die in sechs Ländern aktiv ist.

Mayyada beschrieb, wie der Konflikt ihr Leben drastisch veränderte, ihre Arbeit als Porträtmalerin unterbrach und die Zukunftspläne, die sie und ihr Mann hatten, zunichtemachte. Wiederholte Vertreibung bedeutete, immer wieder von vorn anzufangen, Privatsphäre und Stabilität zu verlieren und in überfüllten Zelten mit der Großfamilie zu leben.

Neben dem Verlust ihrer Wohnungen haben Vertriebene auch den Verlust ihrer Lebensgrundlagen und die Unterbrechung ihrer gewohnten Tagesabläufe und Hobbys erlitten. Die beengten Zeltverhältnisse führen zu sozialen Schwierigkeiten, darunter die Trennung von Männern und Frauen, was sich auf die Familiendynamik auswirkt.