Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Eine Umfrage des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) unter über 108.000 Erwachsenen im Alter von 18 bis 39 Jahren in 73 Ländern zeigt, dass junge Menschen Partnerschaft und Elternschaft priorisieren, aber auf erhebliche Hindernisse stoßen. Laut der Umfrage sind finanzielle Stabilität, sichere Arbeitsplätze und Wohnraum die Hauptprobleme, die sie daran hindern, Beziehungen einzugehen und Familien zu gründen.
Die Studie „Demographic Futures Survey“ ergab weitgehende Übereinstimmung darüber, dass wirtschaftliche und wohnungsbezogene Einschränkungen Heirat oder stabiles Zusammenleben erschweren; 57 % der Befragten nannten diese Herausforderungen. Fast 80 % betrachteten eine Partnerschaft als wichtige Voraussetzung für die Elternschaft. Etwa ein Viertel der 25- bis 39-Jährigen, die sich einen Partner wünschen, gaben an, Single zu sein und nicht auf der Suche nach einer Beziehung zu sein, wobei Männer häufiger in dieser Situation waren als Frauen.
UNFPA-Exekutivdirektorin Diene Keita erklärte, dass der Abbau finanzieller Hürden und die Förderung der Autonomie junger Menschen ihnen helfen würden, ihre familiären Ziele zu erreichen und so eine widerstandsfähigere Zukunft zu gestalten. Die Studie stellt zudem gängige Stereotypen über sinkende Geburtenraten infrage und kommt zu dem Ergebnis, dass strukturelle Faktoren und nicht Werte die Wahlmöglichkeiten junger Menschen maßgeblich einschränken.