Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Ein Erdbeben der Stärke 7,8 ereignete sich um 7:37 Uhr Ortszeit etwa 32 Kilometer vor der Küste westlich von Maasim in der Provinz Sarangani auf Mindanao, Philippinen. Dies löste Tsunami-Warnungen aus und führte zu Evakuierungen an der Küste in Teilen der Philippinen und in Nachbarländern.
Erste Berichte des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) sprechen von mindestens 19 Toten, 12 Vermissten und über 134 Verletzten. Diese Zahlen sind jedoch vorläufig, da die Lagebeurteilungen noch andauern. Viele Todesopfer gab es in der Provinz Sarangani, darunter auch Erdrutschopfer.
Das Erdbeben löste über 138 Nachbeben mit Magnituden zwischen 1,3 und 6,7 aus und verursachte erhebliche Schäden an Schulen, Krankenhäusern, Regierungsgebäuden, Wohnhäusern und anderer Infrastruktur. Stromausfälle, Kommunikationsstörungen und beschädigte Straßen und Brücken beeinträchtigten die Erreichbarkeit mehrerer Gebiete. Der Betrieb am internationalen Flughafen General Santos wurde vorübergehend eingestellt und später eingeschränkt wieder aufgenommen.
Millionen Schülerinnen und Schüler waren betroffen, als das Erdbeben am ersten Schultag des neuen Schuljahres Mindanao erschütterte. Über 3,2 Millionen Schülerinnen und Schüler mussten den Unterricht an mehr als 6.200 öffentlichen und privaten Schulen aufgrund von Sicherheitsüberprüfungen der Gebäude aussetzen. UNICEF äußerte sich besorgt über mögliche Verletzungen von Schülerinnen und Schülern, Schäden an Schulgebäuden und die potenziellen psychischen Folgen für die Kinder und betonte, wie wichtig es sei, die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften zu gewährleisten.
Die philippinische Regierung versetzte die Katastrophenschutzteams in höchste Alarmbereitschaft und aktivierte die humanitären Koordinierungsmechanismen. Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete eine sofortige Reaktion der Regierung an, während die Such-, Rettungs- und Bergungsmaßnahmen fortgesetzt wurden.