Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Tanatswa Amanda Chikaura, eine 26-jährige simbabwische Jugendaktivistin und Doktorandin an der Universität Cambridge, gründete die Ndinewe Foundation, um Lücken in der psychischen Gesundheitsversorgung junger Menschen in Simbabwe zu schließen. Die Stiftung bietet lokal und kulturell angepasste Angebote zur psychischen Gesundheit, Unterstützung durch Gleichaltrige und von Jugendlichen für Jugendliche entwickelte Bildungsangebote.
Die Stiftung integriert Aufklärung über psychische Gesundheit in Gemeinschaftsprojekte, beispielsweise in Sportangebote für Kinder und Jugendliche. Chikaura betonte die Bedeutung von jugendorientierten Lösungsansätzen in der Interessenvertretung für psychische Gesundheit und erklärte, dass junge Menschen die nötigen Werkzeuge benötigen, um sich selbst und andere zu unterstützen.
Chikaura nimmt an einer Jugendveranstaltung im UN-Hauptquartier mit dem Titel „Eine Welt, ein Spiel, ein Ziel“ teil, die Sport als Mittel zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung fördert. Im Rahmen der Veranstaltung wird außerdem eine globale Kampagne zur psychischen Gesundheit junger Menschen vorgestellt, die offene Gespräche über psychische Gesundheit anregen und die gegenseitige Unterstützung junger Menschen weltweit stärken soll.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt Suizid als dritthäufigste Todesursache bei Menschen zwischen 15 und 29 Jahren, wobei die meisten Todesfälle in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen auftreten. Chikaura betonte die Dringlichkeit erhöhter Investitionen in die psychische Gesundheit junger Menschen, insbesondere in Afrika, das die jüngste Bevölkerung weltweit hat.
Ihre akademische Forschung befasst sich auch mit der Suizidprävention bei autistischen Menschen, einer Gruppe, die im Vergleich zu nicht-autistischen Menschen ein deutlich höheres Suizidrisiko aufweist, und unterstreicht die Notwendigkeit maßgeschneiderter Unterstützungsmechanismen.
Laut Chikaura ist es entscheidend, das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu stärken und angemessene Ressourcen bereitzustellen, damit junge Menschen sich optimal entwickeln und ein sinnvolles Leben führen können.