Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) beobachten weiterhin einen größeren Ausbruch von Cyclosporiasis, der seit Anfang Mai mehrere US-Bundesstaaten betrifft. Laut Dr. Gwen Biggerstaff, stellvertretende Direktorin der Abteilung für lebensmittel-, wasser- und umweltbedingte Krankheiten der CDC, wurden bisher mindestens 1.645 laborbestätigte Fälle von Cyclospora-Infektionen gemeldet, die innerhalb der USA erworben wurden. Die Fälle verteilen sich auf 34 Bundesstaaten. Über 5.100 weitere gemeldete Fälle werden derzeit geprüft, um festzustellen, ob sie die Falldefinition erfüllen.
Dr. Biggerstaff wies darauf hin, dass der Ausbruch eine signifikante Häufung in mindestens vier Bundesstaaten des Mittleren Westens umfasst, die wahrscheinlich epidemiologisch miteinander verbunden sind. Cyclosporiasis wird durch die Aufnahme eines mikroskopisch kleinen Parasiten aus kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser verursacht, am häufigsten durch frisches Obst und Gemüse, das nicht ausreichend gewaschen oder gekocht wurde. Die Krankheit verbreitet sich nicht durch direkten Personenkontakt.
Betroffene berichten von Symptomen wie häufigem wässrigem Durchfall, Bauchkrämpfen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und leichtem Fieber. Die Symptome treten üblicherweise ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung auf.