Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Eine in der Fachzeitschrift „Emerging Infectious Diseases“ der CDC veröffentlichte Studie untersucht die Folgen von Schönheitsoperationen im Ausland und innerhalb der USA für US-Bürger. Die Studie wertete 2.162 CDC-Beratungen aus den Jahren 2014 bis 2024 aus und identifizierte 34 Fälle im Zusammenhang mit Medizintourismus. Dabei traten bei etwa 145 Patienten Komplikationen wie Infektionen und Todesfälle nach Operationen wie Fettabsaugung, Bauchdeckenstraffung, Brustvergrößerung und Gesäßvergrößerung auf.
In 20 Konsultationen wurden Infektionen gemeldet, darunter 12 Verdachtsfälle oder bestätigte Fälle von nichttuberkulösen Mykobakterien. Die meisten betroffenen Patienten wurden in OP-Zentren oder Kliniken operiert; in vier Fällen verstarben Patienten. Untersuchungen in nationalen und internationalen Zentren deckten erhebliche Mängel in der Infektionsprävention und -kontrolle auf – darunter mangelhafte Reinigung, unzureichende Verwendung persönlicher Schutzausrüstung, unzureichende Händehygiene und unsachgemäße Aufbereitung von OP-Instrumenten.
Kiara McNamara, Krankenpflegeepidemiologin beim CDC und Hauptautorin der Studie, betonte, wie wichtig es sei, dass Patienten vor kosmetischen Eingriffen im Ausland informiert sind und sich von medizinischem Fachpersonal beraten lassen. Das CDC hebt die Notwendigkeit einer verstärkten Überwachung, einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdienstleistern und Gesundheitsbehörden sowie einer besseren Patientenaufklärung hervor, um unerwünschte Ereignisse frühzeitig zu erkennen und Präventionsstrategien umzusetzen.
Weitere Informationen zu Risiken im Zusammenhang mit kosmetischen Eingriffen auf Reisen und zur Patientensicherheit finden Sie auf der offiziellen Website der CDC.