Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC reagiert auf einen Ausbruch des Andes-Virus, einer Unterart des Hantavirus, unter Passagieren und Besatzungsmitgliedern eines Kreuzfahrtschiffs im Atlantik. Der Ausbruch wurde am 2. Mai 2026 gemeldet, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte den Virusstamm. Das Andes-Virus kann das Hantavirus-Lungen-Syndrom (HPS) verursachen, eine schwere und potenziell tödliche Lungenerkrankung.

Obwohl mehrere US-Passagiere das Kreuzfahrtschiff vor Feststellung des Ausbruchs verließen und einige inzwischen in die USA zurückgekehrt sind, wurden im Inland keine Fälle im Zusammenhang mit diesem Ausbruch gemeldet. Die CDC hat die Gesundheitsbehörden der Bundesstaaten über die Aufenthaltsorte dieser Passagiere informiert und stellt den lokalen Behörden fortlaufend Empfehlungen und Informationen zum Schutz der Passagiere und ihrer Kontaktpersonen zur Verfügung.

Die CDC arbeitet eng mit dem US-Außenministerium, der Behörde für strategische Katastrophenschutz und -reaktion (ASPR) und internationalen Partnern im Bereich der öffentlichen Gesundheit zusammen, um die sichere Rückkehr der Amerikaner auf dem Schiff zu gewährleisten. Neben der technischen Unterstützung von Gesundheitsbehörden ist die CDC in den US-Einreisehäfen kontinuierlich im Einsatz, um Reisende, die möglicherweise Infektionskrankheiten ausgesetzt waren, zu identifizieren und zu betreuen.

Die CDC schätzt das Gesamtrisiko für die amerikanische Bevölkerung und Reisende derzeit als extrem gering ein, und Reisen können wie gewohnt stattfinden. Hantaviren werden hauptsächlich durch Kontakt mit Nagetieren oder deren Ausscheidungen in betroffenen Gebieten übertragen. Das Andenvirus ist insofern einzigartig, als es sich unter bestimmten Bedingungen auch von Mensch zu Mensch ausbreiten kann.