Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Vorläufige Daten der CDC zeigen, dass die Fälle von Neugeborenen-Syphilis in den USA im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 um fast 2 % gestiegen sind und fast 4.000 gemeldete Fälle erreicht haben. Dies ist das zwölfte Jahr in Folge mit einem Anstieg der Neugeborenen-Syphilis – eine schwerwiegende, aber vermeidbare Folge der anhaltenden Epidemie sexuell übertragbarer Infektionen (STI) in den USA. Die Zahl der Fälle von Neugeborenen-Syphilis hat sich seit 2015, als 495 Fälle gemeldet wurden, um fast 700 % erhöht.

Die Belastung durch sexuell übertragbare Infektionen (STI) in den Vereinigten Staaten ist weiterhin erheblich. Im Jahr 2024 wurden über 2,2 Millionen STI gemeldet, ein Anstieg von 13 % seit 2015. Vorläufige Daten der CDC zeigen jedoch auch ermutigende Trends: Die Gesamtzahl der gemeldeten STI sank gegenüber 2023 um 9 % und verzeichnete damit das dritte Jahr in Folge einen Rückgang. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der primären und sekundären Syphilis, der ansteckendsten Stadien, um fast 22 % – und das bereits das zweite Jahr in Folge. Die Gonorrhö-Fälle gingen um fast 10 % und die Chlamydien-Fälle um 8 % zurück, was jeweils mehrere Jahre in Folge einen Rückgang bedeutet.

Diese Verbesserungen sind teilweise auf Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zurückzuführen, wie etwa eine gesteigerte Aufklärung und der verstärkte Einsatz von Präventionsmaßnahmen wie Selbsttests und der Doxycyclin-Postexpositionsprophylaxe (Doxy-PEP). Die CDC weist jedoch darauf hin, dass regionale und bevölkerungsbezogene Unterschiede weiterhin bestehen und in einigen Gemeinden möglicherweise immer noch steigende Fallzahlen zu verzeichnen sind, die sich nicht in den nationalen Daten widerspiegeln.

Bradley Stoner, MD, Ph.D., Direktor der Abteilung für sexuell übertragbare Krankheiten (STD-Prävention) der CDC, erklärte: „Auch wenn die STI-Epidemie möglicherweise ihren Höhepunkt überschritten hat, müssen wir die Fortschritte beschleunigen und ihre tragischsten Folgen verhindern. Etwa jeder fünfte Mensch in den Vereinigten Staaten ist mit einer STI infiziert, was jährlich Millionen von Amerikanern und Tausende von Babys betrifft. Wir müssen unsere Präventionsbemühungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene mit vollem Einsatz fortsetzen.“