Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Am 8. Mai 2026 wurden im zentralen Bismarckmeer, einem tiefen und geologisch komplexen Ozeanbecken nördlich von Papua-Neuguinea, Anzeichen eines submarinen Vulkanausbruchs entdeckt. Der Ausbruch ereignet sich entlang des Titan-Rückens, etwa 16 Kilometer südöstlich eines bekannten Ausbruchsgebiets aus dem Jahr 1972. Aufgrund begrenzter hochauflösender Kartierung des Meeresbodens in diesem Gebiet und bestehender Wissenslücken in der Wissenschaft sind die genaue vulkanische Struktur, die Tiefe des Kraters und seine frühere Aktivität jedoch weiterhin unklar.
Seismometer registrierten ab dem 8. Mai einen kleinen Erdbebenschwarm, gefolgt von Satellitenbeobachtungen, die auf einen Unterwasserausbruch hindeuteten. Ab dem 9. Mai erfassten die NASA-Satelliten Aqua und Terra optische Bilder von weißen, dampfreichen vulkanischen Aschewolken über der Meeresoberfläche. Der PACE-Satellit detektierte Veränderungen der Wasserfarbe und Turbulenzen in der Nähe des Ausbruchsortes. Weitere Satelliten beobachteten Aschewolken, die mehrere Kilometer hoch in die Atmosphäre aufstiegen.
Hochauflösende Bilder der ESA-Satelliten Sentinel-2 und NASA/USGS Landsat 9 vom 10. und 11. Mai zeigten detaillierte Oberflächenaktivitäten. Am 12. Mai detektierte das VIIRS-Instrument an Bord des Suomi-NPP-Satelliten thermische Anomalien mit einer Ausdehnung von etwa sieben Quadratkilometern, was auf eine beträchtliche Menge heißen Materials nahe der Wasseroberfläche und einen relativ flachen Ausbruch hindeutet.
Jim Garvin, leitender Wissenschaftler am Goddard Space Flight Center der NASA, merkte an, dass das Fehlen detaillierter Karten des Meeresbodens in der Region zwar eine Herausforderung darstelle, aber gleichzeitig bedeutende Forschungsmöglichkeiten durch die Nutzung staatlicher und kommerzieller Satellitensysteme biete.