Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der spanische Fußballstar Lamine Yamal wurde zum jüngsten UNICEF-Botschafter des Guten Willens ernannt, zeitgleich mit dem Beginn der größten Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten, die sich über drei Länder und zwei Kontinente erstreckt. Seine Ernennung wurde am Internationalen Tag des Spiels, dem 11. Juni, bekannt gegeben und unterstreicht das Recht der Kinder auf Spiel sowie die Unterstützung von Kindern, die von humanitären Notlagen wie Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen sind.

Yamal, ein Teenager und Mittelfeldspieler des FC Barcelona, ​​engagiert sich für Kinderrechte. So schrieb er beispielsweise am Weltkindertag 2024 einen Brief an seinen jüngeren Bruder, um seine Hoffnungen für Kinder weltweit mit ihm zu teilen. Er nutzt seine Reichweite auch, um Stimmen aus benachteiligten Gemeinschaften Gehör zu verschaffen und übergab beispielsweise seine Social-Media-Konten einem neunjährigen Mädchen aus Äquatorialguinea, damit sie ihre Erfahrungen teilen konnte.

UNICEF berichtet, dass über 90 Millionen Kinder unter fünf Jahren keinen Zugang zu Spielzeug haben und 80 Millionen Kinder zwischen zwei und vier Jahren zu Hause nicht mit einem Elternteil oder einer Betreuungsperson spielen. Diese Ungleichheiten unterstreichen, wie wichtig es ist, das Spielen als Recht für alle Kinder zu fördern.

Am Vorabend der Weltmeisterschaft veröffentlichte die UNO eine Studie über die Rolle des Fußballs bei der Förderung nachhaltiger Entwicklung im Rahmen ihrer Initiative „Football for the Goals“. Diese Initiative bringt Fußballvereine, Verbände, Unternehmen und die Zivilgesellschaft zusammen, um sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auszurichten, die darauf abzielen, Armut und Ungleichheit bis 2030 zu verringern.

Daten aus fußballbasierten Projekten belegen positive Auswirkungen auf benachteiligte Gemeinschaften. Im Fokus stehen der Abbau von Ungleichheit, ein besserer Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung sowie die Förderung des Gemeinwohls. Viele Initiativen schaffen sichere Orte für Jugendliche, stärken Frauen und Mädchen und fördern den sozialen Zusammenhalt durch Fußball.