Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Trump-Regierung berief den ersten „Fentanyl Free America Summit“ ein, um die Fortschritte im Kampf gegen fentanylbedingte Todesfälle und die Unterbrechung der Lieferketten hervorzuheben. Laut der Regierung sanken die Todesfälle durch synthetische Opioide um 22 % von 48.913 im Jahr 2024 auf 38.084 im Jahr 2025, während die Gesamtzahl der Drogentodesfälle im gleichen Zeitraum um 14 % von 81.313 auf 69.973 zurückging. Dies trage zur niedrigsten Gesamtsterblichkeitsrate in den USA im Jahr 2025 bei, was größtenteils auf den Rückgang der Drogentodesfälle zurückzuführen sei.

Präsident Trump stufte große Drogenkartelle wie Tren de Aragua, MS-13 und Sinaloa als ausländische Terrororganisationen und speziell benannte globale Terroristen ein. Diese Einstufung ermöglichte Berichten zufolge verschärfte Sanktionen, die Beschlagnahme von Vermögenswerten und erweiterte strafrechtliche Befugnisse gegen diese Gruppen. Die Regierung stufte Fentanyl-Analoga zudem dauerhaft als Substanzen der Liste I gemäß dem HALT Fentanyl Act ein und schloss damit von Drogenhändlern ausgenutzte Gesetzeslücken. Illegales Fentanyl und seine wichtigsten Vorläuferstoffe wurden als Massenvernichtungswaffen eingestuft, um härtere Strafen zu ermöglichen und die Beschlagnahmebefugnisse zu erweitern.

Die Regierung gibt an, maximalen Druck auf ausländische Lieferanten und Unterstützer ausgeübt zu haben, indem gezielte Fentanylzölle – zunächst gegen China, später auch gegen Kanada und Mexiko – verhängt wurden. Diese Maßnahmen hätten die chinesischen Behörden angeblich gezwungen, die Kontrollen von 13 wichtigen Vorläuferchemikalien zu verschärfen. Maßnahmen zur Schließung der „De-minimis“-Regelung hätten die unkontrollierten Lieferungen beendet, die Schmuggler zuvor zum Einschmuggeln von Fentanyl-Vorläufern und Fertigprodukten in die USA genutzt hatten.

Laut der Erklärung umfassten die Störungen an der Quelle US-Militärschläge gegen Drogenhändlerschiffe im Pazifik und in der Karibik, wodurch die maritimen Lieferketten erheblich geschwächt wurden. Die Regierung meldete für das Haushaltsjahr 2025 einen Rückgang der landesweiten Fentanyl-Beschlagnahmungen um 45 Prozent und führte dies auf die Unterbrechung des vorgelagerten Drogenhandels zurück. DEA-Tests, die in der Erklärung zitiert werden, zeigen, dass nur 29 Prozent der beschlagnahmten Fentanyl-Tabletten potenziell tödliche Dosen enthielten, verglichen mit 76 Prozent zwei Jahre zuvor.

Die Erklärung führt diese Ergebnisse auf den anhaltenden Druck entlang der Fentanyl-Lieferkette und die verstärkten Grenzkontrollen zurück und deutet damit auf bedeutende Fortschritte im Kampf gegen die Fentanyl-Krise hin.