Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Vereinten Nationen begingen den Internationalen Tag der UN-Friedenssoldaten mit einer Zeremonie unter der Leitung von Generalsekretär António Guterres, der den Dienst und die Opferbereitschaft der Friedenssoldaten weltweit würdigte. Die Gedenkfeier folgte dem Tod eines Friedenssoldaten im Libanon, der im Kampf verletzt worden war, und verdeutlichte die anhaltenden Risiken von UN-Missionen.
Guterres verlieh posthum die Dag-Hammarskjöld-Medaille an 68 Friedenssoldaten aus 33 Ländern, von denen 59 im Vorjahr verstorben waren. Ihre Fotos wurden gezeigt und ihre Namen verlesen, als Vertreter die Medaillen entgegennahmen, um ihren Einsatz für den Weltfrieden zu würdigen.
Zwei Friedenssoldaten wurden zudem mit der Captain-Mbaye-Diagne-Medaille für außergewöhnliche Tapferkeit ausgezeichnet. Sergeant Matias Reyes aus Uruguay wurde für die Rettung von Menschenleben im Osten der Demokratischen Republik Kongo während eines Ebola-Ausbruchs geehrt. Sergii Prykhodko aus der Ukraine, der als privater Auftragnehmer für die UN-Mission im Südsudan tätig war, kam im März 2025 bei einer Evakuierungsmission ums Leben. Prykhodkos Witwe würdigte seine Selbstlosigkeit und sein Engagement, trotz der damit verbundenen Gefahren anderen zu helfen.
An der Zeremonie im UN-Hauptquartier in New York nahmen hochrangige Beamte, Vertreter des diplomatischen Korps und Familienangehörige der Gefallenen teil, was die menschlichen Kosten der Friedensmissionen in Krisenregionen unterstrich.