Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Laut Miroslav Jenča, dem Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Kolumbien und Leiter der UN-Verifikationsmission zur Überwachung der Umsetzung des Friedensabkommens von 2016, fanden in Kolumbien vor Kurzem Wahlen statt, die sich durch eine hohe Wahlbeteiligung und friedliche, ordnungsgemäße Wahlprozesse auszeichneten, die von Sicherheitskräften und Wahlbeobachtern unterstützt wurden.

Trotzdem stellte Jenča fest, dass die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen in Gebieten mit unzureichender staatlicher Präsenz und unvollständiger Umsetzung des Friedensabkommens besonders akut sind, was zu Gewalt durch bewaffnete Gruppen und kriminelle Organisationen führt, die um die Kontrolle über strategische Routen und illegale Wirtschaftszweige konkurrieren.

Das Mandat der UN-Verifikationsmission wurde im Oktober 2025 eingeschränkt, dennoch fanden 2026 weitgehend friedliche Wahlen im Land statt. Jenča hob auch die Debatte über die jüngsten Friedensinitiativen mit bewaffneten Gruppen hervor und wies auf begrenzte Ergebnisse sowie Bedenken hin, dass diese Gruppen ihren Einfluss in einigen Regionen ausgebaut haben könnten.

Laut Jenča erfordern die Bewältigung dieser Herausforderungen ganzheitliche Lösungen, wie sie im Friedensabkommen von 2016 vorgesehen sind. Die Vereinten Nationen unterstützen Kolumbien weiterhin durch die Verifikationsmission und andere friedensstiftende Maßnahmen.