Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Vereinten Nationen haben Bedenken hinsichtlich der Ausweitung der von Israel kontrollierten Gebiete im Gazastreifen geäußert und erklärt, diese Veränderungen erhöhten die Risiken für die Zivilbevölkerung und erschwerten den Zugang zu Hilfslieferungen. Laut dem humanitären Länderteam im besetzten palästinensischen Gebiet verringern die Ausweitung der israelisch kontrollierten Zonen und die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit die sicheren Orte für vertriebene Palästinenser und behindern humanitäre Einsätze.

Zwischen dem 10. Oktober 2025 und Anfang April 2025 bestätigten die Vereinten Nationen, dass 196 Palästinenser bei israelischen Angriffen in der Nähe von Gebieten mit israelischen Streitkräften getötet wurden. Unter den Getöteten waren 18 Frauen und 43 Kinder. Viele Todesfälle ereigneten sich Berichten zufolge, als Palästinenser durch unzureichend gekennzeichnete Gebiete zogen; andere wurden verletzt.

Humanitäre Partnerorganisationen haben Verzögerungen und Unterbrechungen bei lebensrettenden Hilfsmaßnahmen erlebt, einige mussten nach der Tötung von Helfern in den betroffenen Regionen wichtige Aktivitäten einstellen. Die UN erklärte, dass die Zugangsbeschränkungen mittlerweile etwa 65 Prozent des Gazastreifens betreffen, wobei die meisten Gebiete für die Bevölkerung gesperrt sind und nur durch koordinierte humanitäre Hilfe zugänglich gemacht werden können. Der Zugang über See ist weiterhin verboten.

Die Vereinten Nationen und humanitäre Organisationen bekräftigten ihren Aufruf, die Angriffe auf Palästinenser, die als zu nahe an den israelischen Streitkräften stehend gelten, unverzüglich einzustellen. Sie betonten, dass Zivilisten gemäß internationalem humanitärem Recht und den Menschenrechten geschützt werden müssen. Berichten zufolge flohen Familien aus Gebieten wie Beit Lahia, nachdem israelische Streitkräfte vorgerückt waren. Es kam auch zu Vorfällen, bei denen Zelte durch Brandmunition in Brand gesetzt wurden und die Kontrollzonen mit gelben Zementblöcken ausgeweitet wurden.

Neben Sicherheitsproblemen berichteten humanitäre Organisationen von einer Verschlechterung der Gesundheitsbedingungen, darunter Hautkrankheiten und akute wässrige Durchfallerkrankungen, die durch Überbelegung und unzureichende Wasser- und Sanitärversorgung verursacht werden. Die Hilfsmaßnahmen werden weiterhin durch gravierende Reisebeschränkungen und Finanzierungslücken beeinträchtigt.