Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Vereinten Nationen bekräftigten am 13. Juli 2026 in einer Pressekonferenz die Bedeutung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) für das globale Justizsystem. UN-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte, dass der IStGH zwar unabhängig vom UN-Sekretariat sei, aber von vielen Mitgliedstaaten unterstützt werde und dazu beitrage, die Verantwortlichen für schwere Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.
US-Außenminister Marco Rubio hat die Auflösung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gefordert und Bedenken hinsichtlich der Souveränität und der Möglichkeit, dass der Gerichtshof nationale Rechtssysteme außer Kraft setzen könnte, angeführt. In einem Meinungsbeitrag im „Wall Street Journal“ erläuterte Rubio seine Position und betonte, dass die USA niemals zugestimmt hätten, sich einem globalen Tribunal zu unterwerfen, das ihre Gerichte und ihre Verfassung außer Kraft setzen könnte. Er kündigte eine diplomatische Kampagne an, die die staatliche Souveränität gegenüber der Globalisierung stärken soll.
Die USA sind kein Vertragsstaat des Römischen Statuts, des Vertrags, der den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) 1998 einrichtete. Der Gerichtshof verfolgt Einzelpersonen wegen Völkermords, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Verbrechens der Aggression und hat seinen Sitz in Den Haag, Niederlande. Im Jahr 2025 verhängten die USA Sanktionen gegen neun Mitarbeiter des IStGH, darunter Richter und Ankläger, die mit Ermittlungen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen von US-Streitkräften in Afghanistan und Israel im Gazastreifen in Verbindung stehen.
Bezüglich der Kritik am Völkerrecht als „selbsternannter Priestertum“ betonte der UN-Sprecher, dass das Völkerrecht, die UN-Charta und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von souveränen Mitgliedstaaten geschaffen wurden und Millionen von Menschen Schutz bieten. Laut Generalsekretär seien diese Standards jedoch weiterhin bedroht.