Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Vereinten Nationen berichten von verstärkten israelischen Militäraktivitäten in der Nähe von Flüchtlingslagern im Gazastreifen, die die humanitäre Hilfeleistung erheblich beeinträchtigen. In der Nähe der Pufferzone des Waffenstillstandsabkommens von 2025 wurden israelische Panzerbewegungen, der Bau von Sandwällen und wiederholte Schüsse beobachtet. Berichten zufolge gab es dabei mindestens einen Todesfall und drei Verletzte unter den Palästinensern. Die Unsicherheit behindert die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern wie Wasser, Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und die Unterstützung der Lagerverwaltung massiv. Ein Wassertransporterfahrer wurde ebenfalls durch Schüsse verletzt, was die Risiken für Helfer und Anwohner verdeutlicht. UNICEF stellt fest, dass etwa 1,1 Millionen Kinder im Gazastreifen täglich keinen ausreichenden Zugang zu Wasser haben. 82 Prozent der Haushalte sind von Wasserknappheit betroffen, und bis zu 70 Prozent der Bevölkerung können ihren täglichen Mindestbedarf an Trink- und Kochwasser nicht decken.
Unabhängig davon sprach die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed auf einem hochrangigen Treffen zu kritischen Mineralien für die Energiewende und betonte die Dringlichkeit, den globalen Wandel hin zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Sie beschrieb die Klimakrise als einen Prozess, der den Planeten aufgrund steigender Temperaturen in Richtung unumkehrbarer, katastrophaler Kipppunkte treibt. Mohammed stellte zudem einen Zusammenhang zwischen der anhaltenden globalen Energiekrise und der Abhängigkeit von Kohlenwasserstoffen her, die den Zugang zu sauberen Brennstoffen für ärmere Bevölkerungsgruppen einschränkt und die Umweltzerstörung verschärft. Sie hob hervor, dass sowohl die Klima- als auch die Energiekrise dieselben Ursachen haben, und forderte einen schnelleren und umfassenderen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.