Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Nach den neuesten Daten wurden in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo (DRK) mehr als 1.400 bestätigte Fälle des Ebola-Bundibugyo-Virus gemeldet, darunter 350 Todesfälle. Über 90 Prozent der Infektionen traten in der Provinz Ituri auf – einem Grenzknotenpunkt, der von jahrelangen Konflikten betroffen ist.
Dr. Chris Opesen, Anthropologe bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), unterstützt die sichere Rückkehr von Ebola-Verdachtsfällen in ihre Gemeinden in Kampala. Er hält Kontakt zu den Patienten und ihren Familien, um ihnen in der angespannten Lage Sicherheit und Unterstützung zu bieten.
Nach der Diagnose eines Patienten im Mulago-Krankenhaus organisierten Dr. Opesen und Kollegen der Stadtverwaltung von Kampala ein Treffen mit der Gemeinde, um Bedenken und Ängste hinsichtlich der Rückkehr des Patienten zu besprechen. Das Treffen förderte den Dialog; Vertreter der Gemeinde wurden ausgewählt, um eine offene Kommunikation zu gewährleisten.
Die Öffentlichkeitsarbeit befasste sich auch direkt mit der Stigmatisierung, indem Beamte Nachbarn und lokale Unternehmen besuchten, um Missverständnisse auszuräumen, die durch Angst und Fehlinformationen geschürt wurden – häufige Ursachen für Stigmatisierung in von Ebola betroffenen Gebieten.
Diese koordinierten Schritte unterstreichen Ugandas Ansatz, Gesundheitsteams mit den Gemeinden zu vernetzen, um das Verständnis zu fördern und die Stigmatisierung während des Ebola-Ausbruchs abzubauen.