Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Rumänische Behörden berichten, dass eine russische Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen und auf dem Dach eines Wohnhauses im zehnten Stock abgestürzt ist, wodurch ein Brand entstand. Dies ist der erste russische Drohnenangriff auf ein Wohngebäude in einem NATO-Mitgliedstaat seit Beginn des Ukraine-Krieges im Jahr 2022. Frühere Drohneneinsätze in den rumänischen Luftraum hatten keine Wohngebäude getroffen. Die Vereinten Nationen verurteilten Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur aufs Schärfste, wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte. Rumänien bezeichnete den Angriff als schwere Verletzung des Völkerrechts und forderte die NATO-Mitglieder auf, die Übertragung von Drohnenabwehrkapazitäten zur Stärkung der Verteidigung zu beschleunigen. Die NATO verurteilte den Angriff als rücksichtslos und bekräftigte ihre Absicht, die Verteidigung gegen neue Bedrohungen zu verstärken. Russland hat die Verantwortung nicht übernommen und erklärt, die Drohne müsse untersucht werden.

Der UN-Koordinator für humanitäre Angelegenheiten im Libanon, Imran Riza, äußerte sich zutiefst besorgt über die eskalierenden Feindseligkeiten zwischen Hisbollah-Kämpfern und israelischen Streitkräften. Er sprach von einer „erschreckenden Eskalation der Gewalt“, die zu erheblicher Vertreibung und zahlreichen Todesopfern geführt habe. Allein am 26. Mai wurden laut Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 31 Menschen, darunter Frauen und Kinder, getötet und 40 verletzt. Die UNESCO warnte vor Schäden an bedeutenden Kulturstätten, darunter bestätigte Beschädigungen an der Zitadelle von Chama und Angriffe in der Nähe von Schloss Beaufort. Auch die antike Stadt Tyros, ein UNESCO-Weltkulturerbe, ist von weiterer Zerstörung und Plünderung bedroht. Die UNESCO betonte, dass Angriffe auf Kulturgüter die historische Identität und den sozialen Zusammenhalt von Gemeinschaften untergraben.

Die UN-Friedenstruppe im Südlibanon, UNIFIL, berichtet, dass intensive militärische Aktivitäten die humanitären Hilfsmaßnahmen behindern. Wichtige Straßen, die für medizinische Evakuierungen und Hilfslieferungen genutzt werden, wurden durch Angriffe beschädigt, was die Hilfsbemühungen erschwert.