Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Zwei Freiwillige des libanesischen Roten Kreuzes, Youssef Assaf und Hassan Badawi, starben laut einem UN-Bericht am 9. März bzw. 12. April bei Rettungsaktionen im Libanon, da die Gewalt trotz eines Waffenstillstands anhält.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 169 Angriffe auf Gesundheitspersonal und -einrichtungen im Libanon bestätigt, bei denen 116 Menschen ums Leben kamen. Die Kämpfe dauern seit März an und haben nach Angaben der Behörden bereits über 3.000 Menschenleben gefordert.
Der Konflikt eskalierte, nachdem die Hisbollah im Anschluss an israelisch-amerikanische Bombenangriffe auf den Iran israelische Ortschaften beschossen hatte; die Feuergefechte dauern an. Medienberichten zufolge sind seit Anfang März 21 israelische Soldaten ums Leben gekommen.
Vertreter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR), der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) und des Libanesischen Roten Kreuzes betonen, dass Angriffe auf Ersthelfer und medizinisches Personal gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen und ein Kriegsverbrechen darstellen. Sie fordern einen besseren Schutz dieser Helfer in Konfliktgebieten.
Die vom libanesischen Roten Kreuz eingesetzten Krankenwagen waren deutlich mit dem Emblem des Roten Kreuzes gekennzeichnet, und die am Konflikt beteiligten Parteien waren über die Details ihrer Mission informiert worden, was den vorsätzlichen Charakter dieser Vorfälle unterstreicht.
Tommaso Della Longa von der IFRC betonte den tiefen Verlust, der jedem Todesfall zugrunde liegt, die Auswirkungen auf Familien und Gemeinschaften und forderte die internationale Gemeinschaft nachdrücklich auf, humanitäre Helfer und Zivilisten zu respektieren und zu schützen.