Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das US-Energieministerium (DOE) hat regulatorische Hürden für den Export von Flüssigerdgas (LNG) abgebaut, indem es eine Richtlinie vom April 2023 aufgehoben hat. Diese Richtlinie hatte strenge Kriterien für die Verlängerung der Genehmigungsfristen für LNG-Exportprojekte festgelegt. Zuvor mussten Exporteure nachweisen, dass sich ihre Projekte im Bau befanden und dass Umstände, die außerhalb ihrer Kontrolle lagen, Exporte innerhalb von sieben Jahren nach der Genehmigung verhinderten, bevor das DOE Anträge auf Verlängerung prüfte.
Die aufgehobene Richtlinie verkomplizierte das Genehmigungsverfahren und erschwerte es autorisierten LNG-Exporteuren, die notwendigen Fristverlängerungen zu erhalten. Das Energieministerium (DOE) wird nun wieder Anträge auf Fristverlängerung im Einzelfall prüfen, ohne dass Exporteure im Voraus strenge Kriterien erfüllen müssen. Diese Richtlinie gibt Projektentwicklern mehr Flexibilität, je nach den spezifischen Gegebenheiten ihrer LNG-Projekte mehr Zeit zu beantragen.
Die Genehmigungen des US-Energieministeriums (DOE) für Erdgasexporte in Länder ohne Freihandelsabkommen sehen in der Regel vor, dass die Lieferungen innerhalb von sieben Jahren beginnen müssen, um die Projektfinanzierung und den Bau zu ermöglichen. Inhaber von Genehmigungen konnten jedoch bei Bedarf eine Verlängerung über diesen Zeitraum hinaus beantragen. Der jüngste Schritt der Behörde zielt darauf ab, Richtlinien wiederherzustellen, die unnötige regulatorische Belastungen für LNG-Exportprojekte reduzieren.
Tala Goudarzi, stellvertretende Leiterin des Büros für fossile Energien und Kohlenstoffmanagement, sagte, die Aufhebung restriktiver Richtlinien gehe auf Herausforderungen ein, die sich aus früheren Regierungsmaßnahmen ergeben, und trage dazu bei, die fortgesetzten US-amerikanischen LNG-Exporte weltweit zu erleichtern.