Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das US-Energieministerium (DOE) hat PJM Interconnection, LLC (PJM) per Notverordnung angewiesen, bestimmte Erzeugungseinheiten zuzuschalten, um die Zuverlässigkeit des Stromnetzes im Mittelatlantik angesichts der vorhergesagten Hitze und der erhöhten Systemlast aufrechtzuerhalten. Die Verordnung ermächtigt PJM, im äußersten Notfall vor oder während einer Energienotstandswarnung der Stufe 3 auf Reservekraftwerke zurückzugreifen und Übertragungsnetzbetreiber sowie Stromverteilungsunternehmen über die erforderlichen Maßnahmen zu informieren.

Die Richtlinie folgt einem Antrag von PJM vom 13. Juli 2026 und gilt vom 14. Juli bis zum 21. Juli 2026. Das Energieministerium schätzt, dass landesweit noch über 35 Gigawatt an Reservekapazität ungenutzt sind und im Rahmen dieser Anordnung aktiviert werden können.

Laut dem US-Energieministerium (DOE) ermittelt die Zuverlässigkeitsanalyse der North American Electric Reliability Corporation (NERC) für den Sommer 2026 den Spitzenstrombedarf im Versorgungsgebiet von PJM im Sommer und unterstreicht den Bedarf an Lastmanagementmaßnahmen bei extremer Hitze. Das DOE weist darauf hin, dass Stromausfälle die Amerikaner schätzungsweise 44 Milliarden US-Dollar jährlich kosten (basierend auf Daten seiner nationalen Laboratorien).

US-Energieminister Chris Wright betonte die Wichtigkeit einer bezahlbaren und zuverlässigen Stromversorgung im Versorgungsgebiet von PJM. Die Anordnung zielt darauf ab, das Risiko von Stromausfällen zu verringern und die kontinuierliche Energieversorgung in der Region sicherzustellen.